Entangled Voices. The Paul Robeson Project
Eine Ausstellung von Alexey Markin
Kuratiert von Nikita Kotliar
Ausstellungsdauer: 14.–21. Februar 2026
Eröffnung: Freitag, 13.Februar, 19H
Diskussion: Samstag, 14.Februar, 16H
Finissage: Sonntag, 21.Februar, 19H
“Entangled Voices. The Paul Robeson Project“ erzählt die Geschichte eines besonderen Konzerts, das 1949 in Moskau stattfand. An diesem Abend sang der afroamerikanische Sänger, Schauspieler und Bürgerrechtler Paul Robeson als Zugabe das jiddische Partisanenlied „Zog nit keyn mol“, das auch als „Lied des Warschauer Ghettos“ bekannt ist. Er widmete es „seinem Freund Solomon Michoels“, der ein Jahr zuvor von sowjetischen Geheimdiensten in Minsk ermordet worden war. Nach Berichten von Zeitzeug:innen löste Robesons Interpretation des Liedes eine Vielzahl von Emotionen aus – von Erschütterung bis Befreiung – wegen der antisemitischen Repressionen gegen das Jüdische Antifaschistische Komitee und Kampagnen gegen „wurzellose Kosmopoliten“.
Die Ausstellung entstand im Rahmen eines Forschungsprojekts zu Paul Robeson, in dessen Verlauf auch eine neue Version von „Zog nit keyn mol“ aufgenommen wurde. Für diese Aufnahme lud der Künstler Alexey Markin die russische antifaschistische Gruppe Arkadiy Kots sowie weitere Musiker:innen ein. Gemeinsam fragen die Beteiligten: Welche Kraft trägt Robesons Lied und Geschichte heute – für jene, die in Russland und anderswo Widerstand wagen?
Beteiligte:
Musik & Aufführung: Maria Markina (musikalische Leitung, Gesang)
Arkadiy Kots Band: Kirill Medvedev, Oleg Zhuravlev, Nikolay Oleynikov; Leonid Kharlamov, Ziad Nehme, Boris Vogeler, David Osaodion Odiase, Inge Mandos, Natalia Babich (Gesang, poetische Lesung, musikalische Begleitung).
Ton & Produktion: Dmitrii Lukinykh, Andrey Nesteruk, Maria Markina
Öffnungszeiten: Fr., Sa., So. von 16 bis 20 Uhr oder nach Vereinbarung: drapolaverus@protonmail.com
Ort: MOM Art Space
Valentinskamp 34A, 20355 Hamburg

Mit der Unterstützung: Behörde für Kultur und Medien Hamburg




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